Weitere Vorträge am 31.08.2012

Stand: 17.08.2012

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10:30 - 11:00 Uhr
Raum Wien (2. OG)

Einsparpotenziale nutzen - Hessische Initiative für Energieberatungen im Mittelstand

Zielgruppen: Unternehmen, Kommunen, Institutionen und Berater

Der hessische Energiegipfel gibt die Marschrichtung vor: mittelständische Betriebe werden mit Unterstützung der hessischen Initiative für Energieberatung angesprochen, um die erheblichen Einsparpotenziale beim Energieverbrauch zu identifizieren und zur Kostensenkung zu nutzen.

Nur so bleiben sie trotz knapper werdender Rohstoffe und steigender Energiekosten stark und wettbewerbsfähig im jeweiligen Marktsegment. Laut Umweltministerin Puttrich – die die Initiative am 14. Mai auf einer Pressekonferenz des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorstellte – liegen die größten Einsparpotenziale in den Bereichen Druckluft, Beleuchtung, Heizung und Klimatisierung.

An über 100.000 Betriebe aus Gewerbe und Handwerk in Hessen richtet sich der Energiesparappell. Mit der Umsetzung der Unternehmensansprache ist das RKW Hessen beauftragt. Ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz im Unternehmen sind die kostenfreien Energieeffizienz-Impulsgespräche, die vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert werden. Im Rahmen der geplanten Projektlaufzeit sollen bis Ende 2014 etwa 900 bis 1.000 Impulsgespräche zur Energieeffizienz in kleineren und mittleren Unternehmen in Hessen geführt werden.Zielgruppen: Unternehmen, Kommunen, Institutionen und Berater.

Referent: Herr Sascha Gutzeit, Geschäftsführer RKW Hessen GmbH

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11:00 - 11:30 Uhr
Raum Wien (2. OG)

Energieeffizienzcheck für kleine und mittlere Unternehmen

Zielgruppen: Unternehmen und Kommunen

Seit Februar hat das RKW-Netzwerk bundesweit mehr als 1400 Vor-Ort-Gespräche zum Thema Energieeffizienz mit kleinen und mittleren Unternehmen geführt. Ziel der Gespräche ist es, den Unternehmen Wege aufzuzeigen, wie Energieeffizienz oft schon mit geringem finanziellem Aufwand deutlich erhöht werden kann. Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, Dienstleistung, Handel, Gastronomie / Hotellerie haben diese Möglichkeit zur anbieterneutralen Bestandsaufnahme in ihrer Firma wahrgenommen. Es werden Beispiele für Maßnahmen erläutert, die aus einer solchen zusammenhängenden Betrachtung der Sparpotenziale abgeleitet wurden. Dabei reicht das Spektrum von kleinen, gering investiven Maßnahmen bis hin zu Förderung von Beratung und Investitionen durch die KfW.

Zum Referenten: Nach dem Studium der Physik und der Promotion im Bereich Klimatologie beschäftigte sich Herr Dr. Morgenstern mit Emissionen und Energieeffizienz im Bergbau sowie mit der erneuerbaren Energieversorgung von Kommunen. Neben der industriellen Energieerzeugung und Abwärmenutzung spielte dabei die effiziente Heizwärmeversorgung von Gebäuden eine wichtige Rolle. Seit Anfang 2012 betreut er beim RKW Kompetenzzentrum das Projekt Energieeffizienz Impulsgespräche, das kleinen und mitteleren Unternehmen kompakte Informationen zum Thema Energieeffizienz und den entsprechenden Förderprogrammen bietet.

Referent: Herr Dr. Kai Morgenstern, RKW Kompetenzzentrum

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12:00 - 12:20 Uhr
Raum Wien (2. OG)

Betriebliches Energiemanagement - Anforderungen der ISO 50001 und Praxisbeispiel

Zielgruppe: Unternehmen, Immobilienwirtschaft, Kommunen, Geschäftsführer, Energie- und Umweltbeauftragte

Das Thema Energiemanagement wird für viele Unternehmen vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und zukünftiger Steuerermäßigungen immer wichtiger. Ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 stellt ein wirksames Instrument dar, um Energiekosten systematisch und dauerhaft zu senken.

Der Vortrag geht auf die Anforderungen der Norm ein und zeigt anhand eines konkreten Beispiels, welche Schritte in einem Unternehmen bis zur Zertifizierung durchlaufen werden. 

Referent: Herr Thomas Keller, Ecowin GmbH

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12:20 - 12:40 Uhr
Raum Wien (2. OG)

Smart Grid - Aufbau intelligenter Netze

Zielgruppe: Unternehmen, Immobilienwirtschaft, Kommunen, Energieversorgungsunternehmen, Geschäftsführer, Energie- und Umweltbeauftragte, Elektroinstallationsfirmen, Haustechnik, alle Branchen, produzierendes Gewerbe und verarbeitendes Gewerbe

Bei dem Aufbau intelligenter Netze, den Smart Grids, spielen Smart Meter eine entscheidende Rolle. Ziel ist es, die Stromerzeugung von intelligenten Zählern zu steuern, um Netzüberlastungen zu vermeiden. Dabei wird stets nur so viel Strom produziert wie benötigt wird. Engpässe werden verhindert, indem Erzeuger oder Verbraucher hinzugeschaltet werden, wenn zu wenig oder zu viel Energie vorhanden ist.

Referent: Frau Katrin Koslowski, RSW Technik GmbH

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12:40 - 13:00 Uhr
Raum Wien (2. OG)

Energie 2.0 - Einkauf, Energieeffizienz und Eigenerzeugung optimal managen

Zielgruppe: Unternehmen, Immobilienwirtschaft, Kommunen, Geschäftsführer, Energie- und Umweltbeauftragte, alle Branchen, produzierendes Gewerbe und verarbeitendes Gewerbe

Die Komplexität von Energieeinkauf, Effizienz und Erzeugung bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung. Gesellschaftliche, politische und ökologische Rahmenbedingen erfordern eine Neuorientierung unseres Energiekonsums. Der Vortrag beschreibt die Wechselwirkung von Einkauf, Energieeffizienz und Eigenerzeugung und zeigt wie sich künftig die Energieversorgung und Nutzung im Unternehmen verändern wird.

Referent: Herr Markus Barella, first energy - Die Energiebroker

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14:00 - 14:30 Uhr
Raum Wien (2. OG)

Praxiserfahrungen von Energieeffizienz-Projekten in Unternehmen

Zielgruppe: Unternehmen

Geldsparen im Bereich Energie: Der Vortrag schildert Praxiserfahrungen von ca. 20 Unternehmen, die in Energieprojekten Geld sparen konnten.

Referent: Herr Dipl.-Ing. Peter Dächert, Expense Reduction Analysts

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14:00 - 14:30 Uhr
Raum Fortuna (EG)

Virtuelle Kraftwerke mit BHKW: ideale Ergänzung zu Erneuerbaren Energien

Zielgruppen: Unternehmen, Immobilienwirtschaft, Kommunen und Energieanlagenplanen und -betreiber

Das Bundesumweltministerium prognostiziert eine elektrische Spitzenleistung aus Wind- und PV-Anlagen von 125 GW bis zum Jahr 2030. Erneuerbare Energien benötigen aber einen Ausgleich aufgrund ihrer gravierenden Schwankungen. Dafür sind Virtuelle Kraftwerke die richtige Lösung. Ein Virtuelles Kraftwerk verwertet Informationen über das aktuelle Angebot an Wind- und Sonnenstrom und steuert flexibel Kraftwerksleistung und Lasten als Ausgleich. Der Strom wird genau dann erzeugt, wenn er auch benötigt wird. Diese Absicherung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Energiewende gelingt.

Die Mainova AG und die ABG FRANKFURT HOLDING haben nun Frankfurts erstes Virtuelles Kraftwerk mit BHKW in Betrieb genommen. Die Steuerung des Virtuellen Kraftwerks wurde von dem gemeinsamen Tochterunternehmen ABGnova mit entwickelt. Es handelt sich um ein Entwicklungsprojekt, das aber bereits weit fortgeschritten ist.

Die Vorteile der Lösung sind:

  • Die Stromerzeugung erfolgt mit hocheffizienter Kraft-Wärmekopplung bei Strombedarf
  • Sie ist geeignet für kleine dezentrale Anlagen
  • Die Einbindung von elektrischen Verbrauchern ist möglich: Lüftungs- und Klimaanlagen, elektrische Wasserheizer, Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen, etc.
  • Die Lösung ist unabhängig vom BHKW-Typ oder –Hersteller

Zum Referenten: Bernd Utesch ist seit 2009 Geschäftsführer der ABGnova GmbH in Frankfurt am Main. Zuvor war er Prokurist bei der Mainova Energiedienste GmbH in Frankfurt sowie als Geschäftsführer der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. in Kaiserslautern tätig. Utesch machte 1992 seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Physikalische Technik an der Fachhochschule Wiesbaden. Im Jahr 2005 erwarb er den MBA an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im Fach Innovationsmanagement mit einer Arbeit zum Thema „Leitmärkte und Regionen- und Kulturübergreifende Übertragung von Innovationen“. Die ABGnova GmbH ist ein Tochterunternehmen von ABG Frankfurt Holding GmbH und der Mainova AG. In enger Zusammenarbeit sorgt sie mit ihren Gesellschaftern für einen kontinuierlichen Wissenstransfer und die Verbreitung von Innovationen zur Verbesserung der Effizienz in den Bereichen Gebäude und Mobilität.

Referent: Herr Bernd Utesch, ABGnova GmbH

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14:30 - 15:00 Uhr 
Raum Wien (2. OG)

Stromkostensenkung und Produktivitätssteigerung durch LED Beleuchtung

Zielgruppen: Unternehmen, Immobilienwirtschaft und Kommunen

Die LED Technologie hat große Fortschritte gemacht und bietet inzwischen angenehmes stromsparendes Licht in verschiedenen Farben und Leuchtentypen für Hallen, Büros, Läden und für den Außenbereich. Der Vortrag deckt die verschiedenen Lösungen je nach Einsatzbereich, die Lebensdauer, Ersparnisse, Produktivitätsaspekte und Wirtschaftlichkeit, sowie den typischen Vorgang vor Ort von der Bestandsaufnahme über die professionelle Lichtplanung bis zur Installation.

Herr Yves Léonard ist Geschäftsführer von AlphaSol GmbH in Bad Nauheim, Systemanbieter in den Bereichen LED Beleuchtung, Photovoltaik und Windkraft.

Referent: Herr Yves Léonard, Geschäftsführer AlphaSol GmbH

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14:30 - 15:00 Uhr
Raum Fortuna (EG)

Strom- und Wärmegewinnung aus Abfällen der Holz-, Land- und Bauwirtschaft

Zielgruppen: Unternehmen, Immobilienwirtschaft und Kommunen

Der Vortrag widmet sich dem Einsatz alternativer Brennstoffe zur Produktion von Strom und Wärme.

Die Arbeit der Wärme-Elektro Station basiert auf einem automatisierten Multi-Fuel-Ofen, kurz KSOMOD, der mit einer energieeffizienten Dampfturbine arbeitet. Es besteht die Möglichkeit, als Brennstoff kalorienarme, hohe Asche- und rohe Abfälle aus der Holzverarbeitung, der Landwirtschaft und dem Bau zu verwenden.

Referent: Herr Rudolf Schwarzenberger, BBS GmbH

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Alle Angaben ohne Gewähr. Programmänderungen möglich.