KLIMAtours des Energiereferats Stadt Frankfurt
05.10.2011, 17:00 - 18:30 Uhr: KLIMAtour Nr. 1 - wenige Plätze frei
06.10.2011, 16:00 - 17:30 Uhr: KLIMAtour Nr. 2 - ausgebucht, Zusatztermin nach der Messe geplant
Treffpunkt: Börsenplatz, Haupteingang IHK, unter dem Banner der EnergieEffizienz-Messe
Teilnahme kostenfrei. Anmeldung erbeten bis 26.09.2011
per Mail an info@ArchitekturimDialog.de oder per Fax an 069 66575972
Organisation der KLIMAtours: Architektur im Dialog, Wissenstransfer im Netzwerk der Baukultur
Ansprechpartnerin: Frau Susanne Petry, Tel. 0173 4573220
Bei Interesse am Zusatztermin zur KLIMAtour Nr. 2 wenden Sie sich bitte direkt an Frau Petry.
Anmeldeformular und Informationen zum Download (pdf, 413 KB)
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Im Rahmenprogramm der EnergieEffizienz-Messe können Sie an geführten Exkursionen zum Thema Energieeffizienz, den sogenannten KLIMAtours, teilnehmen.
Die KLIMAtours werden vom Energiereferat Stadt Frankfurt am Main in unregelmäßigen Abständen veranstaltet. Hierbei werden Busrundfahrten zu ausgewählten Objekten in Frankfurt durchgeführt, die deutliche Beiträge zum Klimaschutz liefern. Ziel der KLIMAtours ist die Information von Bürgerinnen und Bürgern über Klimaschutzthemen anhand von konkreten Beispielen in Frankfurt.
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KLIMAtour Nr. 1:
Besichtigung eines ÖKOPROFIT®-Unternehmens
GIZ in Eschborn
05.10.2011, 17:00 - 18:30 Uhr
Ziel des Projekts ÖKOPROFIT®, einer Kooperation zwischen der regionalen Wirtschaft, der Verwaltung und externen Experten, ist ein effektives Umweltmanagement. Für jeden teilnehmenden Betrieb wird ein passgenaues Konzept entwickelt, wie in den Bereichen Energie, Wasser und Abfall ökologisch gehandelt und gespart werden kann. In mehreren Workshops wird unter Anleitung einer Beratungsfirma vermittelt, wie ein Betrieb umweltverträglich und kostengünstiger arbeiten kann.
Lernen Sie im Rahmen der KLIMAtours einen der ÖKOPROFIT®-Betriebe von innen kennen und informieren Sie sich vor Ort, wie effektives Umweltmanagement aussehen kann. Nehmen Sie Anregungen mit für Ihren Betrieb und profitieren auch Sie vom Umwelt- und Klimaschutz - ökonomisch und als Wettbewerbsfaktor.
Informationen vor Ort: Kamilla von Reden, Umweltmanagement GIZ, und Ute Kessler, Arqum GmbH
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KLIMAtour Nr. 2 - ausgebucht, Zusatztermin nach der Messe geplant:
Besichtigung zum Thema "Nachhaltiges Bauen"
Stiftung Waisenhaus, Passivhausverwaltungsgebäude
06.10.2011, 16:00 - 17:30 Uhr
Besichtigen Sie ein neues Highlight unter Frankfurts energieeffizienten Gebäuden und erfahren Sie vor Ort mehr über die Möglichkeiten des Nachhaltigen Bauens.
Das neue Domizil der Stiftung Waisenhaus ist zurzeit bundesweit das größte Bürogebäude im Passivhausstandard und Preisträger im Wettbewerb "Energieoptimiertes Bauen 2009 - Architektur mit Energie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Außerdem wurden hier die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung (Sternschanze und Kasematte), die während der Bauarbeiten gefunden wurden, in den Neubau integriert. Diese ausgedehnte unterirdische Galerie (9,50 Meter unter der heutigen Geländeoberfläche), ist über 40 Meter lang und vier Meter hoch. Das wegweisende Verwaltungs- und Betreuungszentrum wurde im Juni 2011 bezogen.
Infos vor Ort: Sergio Canton, Dipl.-Ing. Architekt BDA, B&V Braun Volleth Architekten
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Hintergrundinformation:
KLIMAtours - nachhaltig und energieeffizient
Frankfurt ist Hauptstadt der Passivhäuser, die Stadt der Energieeffizienz und seit 20 Jahren Mitglied im Klima-Bündnis europäischer Städte. Hier stehen die energieeffizientesten Büro- und Wohngebäude Deutschlands. Auch mit dem Architekturpreis "Green Building" für innovative Projekte setzt Frankfurt entscheidende Akzente. Das Ziel der Mainmetropole: "European Green Capital" zu werden.
Mit den KLIMAtours, einem Projekt des Energiereferats der Stadt Frankfurt gemeinsam mit der Architekturplattform AiD, sollen die Frankfurter Erfahrungen im Klimaschutz an ein Fachpublikum weitergegeben werden. Angeboten werden Führungen zu besonders energieeffizienten Projekten (Passivhäuser, Blockheizkraftwerke, Solaranlagen, etc.).
Das innovative Planen und Bauen stellt gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels und gewaltiger gesellschaftlicher Veränderungen eine besondere Herausforderung dar. Die Gebäude und Städte der Zukunft müssen nicht nur ökonomischen, sondern in zunehmenden Maße auch sozialen und ökologischen Anforderungen genügen.
Dieses Engagement weckt Interesse bei Fachleuten aus aller Welt. Für sie veranstaltet das Energiereferat Stadt Frankfurt die KLIMAtours als Impulsgeber und im Sinne eines Know how-Transfers.
KLIMAtours öffnen Türen, Keller und Dächer!
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Hintergrundinformation:
ÖKOPROFIT®
Umweltschutz mit Gewinn ist das Ziel des betrieblichen Umweltberatungsprogramms ÖKOPROFIT® (ÖKOlogisches PROjekt Für Integrierte Umwelt-Technik). Das Projekt ist ein wesentlicher Beitrag zur umweltgerechten und zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt Frankfurt am Main. In Graz (Österreich) entwickelt und 1998 in München an deutsche Verhältnisse angepasst, hat sich ÖKOPROFIT® als Agenda-21-Projekt weltweit einen Namen gemacht. Mittlerweile werden ÖKOPROFIT®-Projekte nicht nur in über 80 weiteren Kommunen durchgeführt, sondern sind auch in Ländern wie z.B. Großbritannien, Tschechien, Italien, Tunesien, Nicaragua und Brasilien verbreitet.
ÖKOPROFIT® beruht auf der Freiwilligkeit und Eigeninitiative der Teilnehmer und fördert die Verankerung des gemeinsamen Leitziels der Nachhaltigkeit mit den drei Schwerpunkten:
- Ökologie: Einsatz von Umwelttechnik und Reduzierung des Verbrauchs an Ressourcen
- Ökonomie: Senkung der Betriebskosten und Einsatz von innovativen Technologien
- Soziales: Erhaltung/Schaffung von Arbeitsplätzen, Mitarbeitermotivation und verbesserter Arbeitsschutz
Mit der Zielsetzung, auch den Betrieben in der Stadt Frankfurt ein geeignetes Beratungsprogramm zur sinnvollen Kombination von Ökologie und Ökonomie und zur Erarbeitung eines betrieblichen Umweltmanagements zur Verfügung zu stellen, wurde ÖKOPROFIT® Frankfurt am Main im Rahmen der Lokalen Agenda 21 im November 2007 eingeführt.
Ende 2011 werden bereits die Teilnehmer der dritten ÖKOPROFIT®-Runde in Frankfurt ausgezeichnet. Hier sollen bereits die Unternehmen vorgestellt werden, die sich für die Teilnahme in Runde vier entschieden haben.
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Hintergrundinformation:
GIZ: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH
Das Hauptgebäude der GIZ in Eschborn, das schon seit 1976 besteht, wurde im Jahr 2006 komplett modernisiert. So wurden unter anderem durch die neue Fassade und den Einbau neuester Kühl- und Heiztechnik über 70% an Energiekosten gespart.
Die damit einhergehenden verringerten CO2-Emissionen, die Nutzung von Hölzern aus zertifizierten Holzwirtschaften und der ausschließliche Einbau von geprüften Bodenbelägen, macht die GIZ im hohen Maße umweltfreundlich.
In der Gestaltung des Gebäudes spiegelt sich die Unternehmenskultur der GIZ wieder, architektonisch verwirktlicht durch die Transparenz und Offenheit im Eingangsbereich, moderne Büro- und Computerstellplätze sowie helle Räume.
Die besten technischen Maßnahmen für den Umweltschutz in der GIZ:
- Verwendung von in die Tiefgarage eindringendem Grundwasser für den Betrieb von Klima- und Sanitäranlagen
- wasserlose Urinale
- Wiedereinspeisung des Kühlwassers in den Kühlzyklus der Klimaanlage
- Photovoltaikanlagen und Solarthermische Anlagen
- modernes Wärme- und Kälterückgewinnungssystem
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Alle Angaben ohne Gewähr. Programmänderungen möglich.